Von einem Zustand der Trennung zu einem Bewusstsein der Einheit

In dieser Zeit tiefgreifender Umbrüche auf allen gesellschaftlichen Ebenen ist eine Neubesinnung ethische Werte unausweichlich.

Die gegenwärtige ökonomische Weltordnung hat einzig die globale Beherrschung der Märkte und Kapitalströme im Auge. Irreversible Umweltzerstörung, massiver Resourcenmissbrauch, Armut und Verzweiflung sind die verheerende Bilanz dieser Wirklichkeit.  


Auf der persönlichen Ebene erleben wir die Kluft zwischen Innen- und Aussenwelt, zwischen Selbstfindung und konsumorientierter Fremdbestimmtheit und Abhängig-

keit zunehmend als unvereinbar. Das ausschliessliche Streben nach materiellem

Besitz und die Identifikation mit der Warenwelt stehen dem Anspruch auf ein sinn-

erfülltes Leben diametral entgegen. Als Folge durchdringt ein tiefes Gefühl des Getrennt-Seins unsere Gedanken, unsere Gefühle und unser tägliches Handeln.


Ein harmonischer Ausgleich zwischen der materiellen, der mentalen und der spirituellen Erfahrungswelt kann uns aus dieser verhängnisvollen Isolation herausführen. Dazu braucht es Mut, Offenheit und Vertrauen in die Stimme

unseres Herzens.


Spiritualität ist das Wissen um die verschiedenen Dimensionen unserer Existenz. Schöpferische Spiritualität erkennt die Lebendigkeit in Allem und verbindet jede

Seele mit ihrer eigenen Wahrheit. Sie verurteilt keinen und grenzt niemanden aus.  


Ein Bewusstsein, das alle Realitätsebenen als untrennbar miteinander verbunden erkennt, ermöglicht die Versöhnung von Polaritäten wie: Wissenschaft und
Kunst, Wirtschaft und Ethik, Sexualität und Spiritualität, Männlich und Weiblich,
Licht und Dunkel. Aus der Gewissheit des Eingebundenseins in ein sinner-
fülltes Ganzes erwachsen in uns unerwartete Lebensenergien, die zu Achtsamkeit
gegenüber der Mitwelt, eigenverantwortlichem Handeln und individueller Entfaltung führen.

Auf dem Weg dorthin will die Fondation Lascaux einen Beitrag leisten.   


«Die Ordnung des Kosmos ist eine uns weit überlegene Vernunft.»

Albert Einstein (1879 – 1955)   


Die moderne Wissenschaft erkennt zunehmend die Bedeutung des «Lebendigen Kosmos». Sie basiert auf der Vorstellung einer durch Felder organisierten Natur

die das alte Paradigma der „unbeseelten Natur“ in einem mechanistischen Uni-

versums ablöst.  

Die Fondation Lascaux ist überzeugt, dass dem unerschöpflichen Potenzial und

der ordnenden Kraft der Farbe auf dem Weg  zu einem ganzheitlichen Bewusst-

sein, eine Schlüsselfunktion zukommt. Farbe ist Licht, zur Materie verdichtet und

als solche ein zentrales Leitsystem menschlicher Orientierung.


«Farben sind Essenzen, die der Schöpfer seinen Kreaturen eingegeben hat.»

Robert Fludd  (1574-1637)   


Die 12 Farben der kosmischen Ordnung -  die aus dem Urspektrum der von Barbara Diethelm entwickelten 5 Sirius Farben hervorgehen - symbolisieren eine Farbana-

logie zur universellen Schöpfung. Jede dieser Farben stellt eine Urkraft dar, deren Schwingungsfrequenzen in der dichten irdischen Materie verankert sind.

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